Einträge zu dem Titel "Handschriftenfunde zur Literatur des Mittelalters. - 224. Beitrag: Unbekannte Fragmente des 'Jüngeren Titurel' in der Staatlichen Bibliothek Regensburg / (2015)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] u200335905b
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Handschriftenfunde zur Literatur des Mittelalters. - 224. Beitrag: Unbekannte Fragmente des 'Jüngeren Titurel' in der Staatlichen Bibliothek Regensburg
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Handschriften > Buchhandschriften
Artusepik > Artusromane; Gralsepik; Artusdichtung > Höfische Literatur > Der Artusroman ist eine literarische Gattung, die verschiedene Werke der Autoren Chrétien de Troyes, Hartmann von Aue und Ulrich von Zatzikhoven umfasst. Wolfram von Eschenbachs Parzival wird unter der Bezeichnung arthurischer Gralromanδ ebenso zu der Gattung gezählt, wie die sogenannten nachklassischen Artusromane der Autoren Wirnt von Grafenberg, Heinrich von dem Türlin, Der Stricker, Der Pleier und Konrad von Stoffeln1 Die zahlreichen Werke der verschiedenen Autoren eint die Tatsache, dader legendäre König Artus (engl. Arthur) und seine Ritter der Tafelrunde stets den zentralen Bezugspunkt der Handlung bilden, was auch der Grund für den Namen der Gattung ist.
[31p diverse Spezialschlagwörter] (DE-588)11850164X
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] (DE-588)133075338
[402 weitere Verfasser] (DE-588)1060931540
[70 Quelle (Zeitschriftentitel[ ; Band(Jahrgang)Heft, Seiten])] zdb5779
[704 Detaillierte Quellenangaben Band] 144
[706 Detaillierte Quellenangaben Heft] 2
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 203-212
[76 Erscheinungsjahr] 2015
[902 ] aF n12.4
[904 ] 1
[905 ] DA
[906 ] ZA
[91 Zugangs- oder Inventarnummer] 1a
[92a ] C
[92c ] 14
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] Die Titurel-Fragmente stammen vom mittelalterlichen Dichter Wolfram von Eschenbach (um 1170 ~ um 1220) und erzählen in strophischer Form die Geschichte des Liebespaares Sigune und Schionatulander. Über die Entstehungszeit der Fragmente ist sich die Forschung bis heute nicht einig. Eine verbreitete Annahme ist nach wie vor, dass der Titurelδ zwischen den beiden anderen großen Werken Wolframs, dem Parzivalδ (höfischer Roman) und dem Willehalmδ (Heldenepos), entstanden sei. Der Titurelδ ist der erste Stoff der deutschen Literatur aus dem Artuskreis, der über keine fremde Vorlage verfügt. Bekannter als sein Ursprungswerk ist nur der Jüngere Titurelδ des Albrecht von Scharfenberg, der um 1260/1270 entstanden sein dürfte und in dem Wolframs Werk zu einem Epos von über 6300 Titurelstrophen ausgearbeitet wird.
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2015-III
[94f ] bar D20150731
[94i ] bec D20150731
[94o ] 1a
[99e Änderungsdatum] 20150731/11:12:15-1027048/16 obec
[99K ] 20150731/17:47:40
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20150731/09:49:38 obar