[Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
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[00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
u200299903a |
[20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Gewaltlosigkeit : die Stellung der Täufer zu Macht und Gewalt |
[31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Frieden Gewalt > Grausamkeit; Brutalität; Gewalttätigkeit Hutterische Brüder > Hutterer > Täufer > Die Hutterer sind eine täuferische Kirche, die auf Jakob Hutter zurückgeht und deren Anhänger in Gütergemeinschaft leben. Ihre Lehre und Glaubenspraxis waren der Grund, weshalb ihre Mitglieder seit der Gründung im Jahr 1528 häufig emigrieren mussten. Heute leben die rund 50.000 Anhänger nahezu ausschließlich in den USA und Kanada. Sie sprechen noch immer das Hutterische - ein dialektal gefärbtes Deutsch - als Muttersprache. Die Hutterer berufen sich gemeinsam mit den anderen Täufern auf die erste Gläubigentaufe in Zürich um 1525 als den Ausgangspunkt ihrer Geschichte. Mit ihrem Bekenntnis zur urchristlichen Gütergemeinschaft stellten sie innerhalb der taufgesinnten Bewegung einen eigenen Flügel dar. Unter den im ganzen Land verstreut lebenden Täufern taten sich Menno Simons in Norddeutschland und den Niederlanden sowie der aus dem Südtiroler Pustertal stammende Jakob Hutter in Süddeutschland als Führungspersönlichkeiten der Täufer hervor. Beide gründeten geschlossene Gemeinden, in denen sich verfolgte Glaubensanhänger niederlassen konnten. Ihre Anhänger entwickelten sich seitdem unabhängig voneinander und werden bis heute in Mennoniten und Hutterer unterschieden. Die Täufer wurden von der lutherischen, der reformierten, sowie der römisch-katholischen Kirche als Abtrünnige angesehen und deswegen verfolgt. Das durch Kaiser Karl V. 1529 erlassene Wiedertäufermandat verbot die Taufe der Taufgesinnten unter Androhung der Todesstrafe. Zahlreiche Täufer, darunter auch Jakob Hutter, ließen als Märtyrer ihr Leben. Täufer > Gabrieler; Gabrieliter; Anabaptisten; Wiedertäufer; Schweizer Brüder; Marpeck-Kreis; Bilgramiten > Religiöse Bewegungen > Täufer (polemisch: Wiedertäufer oder Anabaptisten) ist die Bezeichnung einer vielschichtigen christlichen reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts in Zürich ihren Anfang nahm, sich auf unterschiedlichen Wegen zunächst in der Schweiz und dann in Süddeutschland ausbreitete und innerhalb weniger Jahre trotz massiver staatlicher und kirchlicher Verfolgungen zu einem bedeutenden europaweiten Zweig der Reformation entwickelte. Als Gründerväter der Täuferbewegung gelten unter anderem die Schüler Zwinglis Konrad Grebel, Felix Manz und Jörg Blaurock. Ihnen ging die von Zwingli proklamierte Reform der Kirche nicht weit genug. Sie forderten die sofortige Herstellung einer staatsfreien evangelischen Kirche nach dem Vorbild des Neuen Testaments1. Nach täuferischer Sicht war die neutestamentliche Gemeinde jedoch nicht nur eine staatsfreie Kirche, sondern auch Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb verwarfen sie die Säuglingstaufe, für die es nach ihrem Verständnis keinen Beleg in den Schriften des Neuen Testaments gab. Sie tauften nur solche, die die Taufe persönlich begehrten und nahmen nur Menschen in ihre Gemeinden auf, die sich als Gläubige hatten taufen lassen. Theologie > Pastoraltheologie; Praktische Theologie; Paramentik; Christliche Theologie |
[31p | diverse Spezialschlagwörter] | Hubmaier, Balthasar |
[37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
[40 | Hauptverfasser] | Wagner, Margarete |
[708 | Detaillierte Quellenangaben Seiten] | 129-159 : Ill. |
[76 | Erscheinungsjahr] | 2011 |
[84 | Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] |
bsb12244488 Si vis pacem ...? : Bemühungen um Frieden und Friedenssicherung im pannonischen Raum vom Mittelalter bis zur Gegenwart ; Tagungsband der 17. Schlaininger Gespräche 1997 (22. - 25. September 1997) / Wagner, Margarete; Schlag, Gerald 2011 "Gern Frid und wenig Krieg hat gefürt" : die 'Friedensliebe' Kaiser Friedrichs III. / Haller, Brigitte 2011 Die Folgen der Friedensverträge von 1463 und 1491 / Bariska, István 2011 Frieden und Feindbild : habsburgische Verhandlungsstrategien mit dem Osmanischen Reich in der Frühen Neuzeit (1568 - 1697) / Hiller, Istvan 2011 Vom Tribut zum Ehrengeschenk : Friedensbemühungen zwischen Habsburgern und Osmanen im 16. und 17. Jahrhundert / Petritsch, Ernst D. 2011 Friede als theologische und religionspolitische Aufgabe in der Frühen Neuzeit / Reingrabner, Gustav 2011 'Caritas Conjugalis' : der Begriff des Friedens in der Ehe / Bastl, Beatrix 2011 |
[902 | ] | aH n06.3 |
[903 | ] | n04.1 |
[904 | ] | 1 |
[905 | ] | DA |
[906 | ] | BT |
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[94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 2012-III |
[94f | ] | rff D20120709 |
[94i | ] | sch |
[94o | ] | BBAW |
[99e | Änderungsdatum] | 20120709/13:15:33 rff |
[99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 20120706/10:18:27 jak |