Einträge zu dem Titel "Hohentwiel und Hohenkrähen : Zwei beherrschende Mittelpunkte der völkerwanderungszeitlichen Siedlungslandschaft des Hegaus / Fingerlin, Gerhard (2010)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] u200281583l
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Hohentwiel und Hohenkrähen : Zwei beherrschende Mittelpunkte der völkerwanderungszeitlichen Siedlungslandschaft des Hegaus
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Alamannen > Juthungen; Alemannen > Walser > Juthungen (griechisch: Iouthungi lateinisch: Iuthungi) waren ein wahrscheinlich alamannischer Stamm nördlich von Donau und Altmühl. Die Juthungen werden bereits vom Geschichtsschreiber Dexippos zur Zeit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts sowie von dem spätantiken römischen Historiker Ammianus Marcellinus (330-395) erwähnt. Im Gegensatz zu anderen alamannischen Stämmen wie den Breisgauern (lat. Brisgavi), Bucinobanten (lat. Bucinobantes) und den Lentiensern (lat. Lentienses) bezeichnet der Stammesname Juthungen nicht deren Herkunftsgebiet, sondern den Stamm selbst. Der Name bedeutet so viel wie "Abkömmlinge, Nachkommen"; diese Wortbedeutung bezieht sich auf eine Verbindung mit dem suebischen Stamm der Semnonen. In den Jahren 259/260 fielen die Juthungen in Italien ein, wurden allerdings beim Rückmarsch am 24./25. April 260 von Marcus Simplicinius Genialis in der Nähe von Augsburg geschlagen, wie der 1992 gefundene, so genannte Augsburger Siegesaltar bezeugt. In diesen Jahren ging das Limesgebiet für das Römische Reich verloren bzw. wurde von den Römern infolge interner Machtkämpfe im Imperium selbst geräumt. 270/71 (Schlacht von Placentia und Schlacht bei Pavia) fielen die Juthungen in Italien ein, wurden schließlich von Kaiser Aurelian besiegt. Zwischen 356 und 358 erfolgte zusammen mit den Alamannen ein Einfall in die Provinz Raetien, bei dem das Legionslager Regensburg zerstört wurde. Beim erneuten Vorstoß nach Raetien 383 wurden die Juthungen durch ein Heer von Alanen und Hunnen zurückgeschlagen.
Siedlung
[31g diverse Spezialschlagwörter] 00391278; s199408489l
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Fingerlin, Gerhard (JDG | GND)
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 439-448 : Ill., Kt.
[76 Erscheinungsjahr] 2010
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] b961010088l
Vernetzungen : Aspekte siedlungsarchäologischer Forschung ; Festschrift für Helmut Schlichtherle zum 60. Geburtstag / kein Autor 2010
Schriftenverzeichnis Helmut Schlichtherle / Matuschik, Irenäus 2010
Kulturgeschichte und die Anfänge siedlungsarchäologischer Forschung an der Universität Leipzig vor dem Ersten Weltkrieg / Schweizer-Strobel, Petra; Strobel, Michael 2010
[902 ] aC n08.4
[904 ] 11
[905 ] DA
[906 ] BT
[92a ] B
[92c ] 10
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] Hohenkrähen liegt auf dem Gebiet der Hegaugemeinde Hilzingen
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2011
[94f ] oeh D20110328
[94i ] oeh D20110328
[94o ] DB
[99e Änderungsdatum] 20150212/13:32:50-378497/774 obar
[99K ] 20150212/15:49:02-865009/846
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20110323/11:24:16 rob