[Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
---|---|---|
[00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
u200278965l |
[20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Diabolik und Diplomatie : Freundschaftsnetzwerke in Berlin um 1800 |
[31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Freundschaften > Emotionen Salons Geselligkeit Intellektuelle > Bohème; Intelligenzler; Weibliche Intellektuelle > Der Begriff Intellektueller (lat intellegere ~ verstehen) bezeichnet im Allgemeinen eine Person, die "meist aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit" wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist. Häufig wird die Bezeichnung, sofern auf die Ausbildung bezogen, irrtümlich synonym mit Akademiker gebraucht. Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind Intellektuelle Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindliche Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial. Zu unterscheiden ist der Begriff des Intellektuellen von der soziologischen Kategorie der Intelligenz: Zur Intelligenz zählen all diejenigen, die qua Profession Lebensdeutungen hervorbringen oder die theoretische Voraussetzungen für die rationale praktische Lebensbewältigung schaffen (Theodor Geiger). Ein Intelligenzler kann zum Intellektuellen werden, sofern er öffentlich zu Fragen Stellung bezieht, die auch außerhalb seiner eigenen Fachkompetenz liegen können, und soziale und politische Vorgänge kritisch analysiert und hinterfragt. |
[31g | diverse Spezialschlagwörter] | Berlin (JDG | GND) |
[37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
[40 | Hauptverfasser] | Oesterle, Günter (JDG | GND) |
[708 | Detaillierte Quellenangaben Seiten] | 93-110 |
[76 | Erscheinungsjahr] | 2010 |
[84 | Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] |
b961009414l Strong ties, weak ties : Freundschaftssemantik und Netzwerktheorie / Binczek, Natalie; Stanitzek, Georg 2010 Freundschaft : Leerstellen und Spannungen eines Begriffs / Friese, Heidrun 2010 Freunde oder Brüder? : Die Semantik sozialer Netze im 18. Jahrhundert / Papenheim, Martin 2010 Das Buch als Freund : Die Imagination von Freundschaft beim Lesen und Schreiben / Helmstetter, Rudolf 2010 Von der Aufklärung zur Unterhaltung : Netzwerke im Arkanen / Böck, Dorothea 2010 Parasitäre Netze des 18. Jahrhunderts : Karl Bahrdts Projekt "Deutsche Union" / Hahn, Torsten 2010 Das "Unternehmen" Koeppen : Zur Freundschaft von Siegfried Unseld und Wolfgang Koeppen / Huber, Martin 2010 |
[902 | ] | aK n09.5 |
[904 | ] | 12 |
[905 | ] | DA |
[906 | ] | BT |
[92a | ] | F |
[92c | ] | 11 |
[93 | Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] | 1790-1806, Geselligkeit ist geprägt von Salonkultur u. intellektuellem Milieu |
[94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 2011 |
[94f | ] | jak D20110506 |
[94i | ] | sch |
[94o | ] | DB |
[99e | Änderungsdatum] | 20141127/12:03:34-834390/179 obar |
[99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 20110126/16:48:46 rob |