Einträge zu dem Titel "La 'Sophonisbe' de Lohenstein : Discours tragique et/ou panégyrique impérial? ; Des structures dramatiques au 'telos' / Valentin, Jean-Marie (2010)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] u200277539b
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] La 'Sophonisbe' de Lohenstein : Discours tragique et/ou panégyrique impérial? ; Des structures dramatiques au 'telos'
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Literatur > Fabeln; Dramen; Romane; Volksbücher; Prosa; Epik; Essay; Mären; Märendichtung > Kunst; Schriftsteller; Schriftstellerinnen
Kaiser > Kaisertum > Monarchie
Schriftsteller > Librettist; Lyriker > Literatur
Panegyrikus > Herrscherlob > Herrscherbild > Ein Panegyricus (Panegyrikos) war in der Antike eine prunkvolle Rede aus festlichem Anlass. Aus Griechenland sind festliche Vorträge etwa von Lysias oder Isokrates überliefert, die man als Panegyrikenδ bezeichnete. Im Römischen Reich verstand man unter einem Panegyrikus eine Laudatio, insbesondere eine lobende Rede zur Ehrung des Kaisers. Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter einer Panegyrik eine distanzlose, lobhudelnde Schmeichelrede. In negativer Bedeutung kam das Wort panegyrisch schon in der Antike vor: der Historiker und Rhetoriklehrer Dionysios von Halikarnassos verstand darunter einen auf Effekte berechneten und das Publikum damit verführenden Stil. Zur Panegyrik zählt man auch Gedichte der römischen Kaiserzeit, die von hofnahen Dichtern verfasst wurden, um den Herrscher oder eine mächtige Persönlichkeit zu verherrlichen. Panegyrisch in diesem Sinne waren schon die Verkündung des neuen Goldenen Zeitalters unter Kaiser Augustus durch Vergil (Aeneis 6, 791~805), einzelne Oden des Horaz, die Verse Lucans zum Ruhme des Kaisers Nero und die des Statius zur Verherrlichung des Kaisers Domitian. In der Spätantike traten dann besonders der Hofdichter Claudian und der von ihm beeinflusste Corippus auf diesem Gebiet hervor. In der sprachlich meisterhaften, aber inhaltlich vor keiner Maßlosigkeit zurückschreckenden Dichtung Claudians erreichte die panegyrische Epik einen Höhepunkt, zugleich aber auch die Grenzen des auf diesem Gebiet dem Publikum inhaltlich Zumutbaren.
[31g diverse Spezialschlagwörter] 00402188
[31p diverse Spezialschlagwörter] (DE-588)118574078
[37 Sprache(n) des Textes] fre
[40 Hauptverfasser] Valentin, Jean-Marie (JDG | GND)
[70 Quelle (Zeitschriftentitel[ ; Band(Jahrgang)Heft, Seiten])] zdb1942
[704 Detaillierte Quellenangaben Band] 65
[706 Detaillierte Quellenangaben Heft] 2
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 181-201
[76 Erscheinungsjahr] 2010
[81 Allg.Fußnote] Mit engl. u. dt. Res.
[902 ] aI n12.4
[903 ] n04.1
[904 ] 11
[905 ] DA
[906 ] ZA
[92a ] E
[92c ] 14
[92d ] 06
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] Sophonisbe (auch Sophonibe, Sophoniba, punisch Saphanba'al; 2. Jahrhundert v. Chr.) war die Tochter des karthagischen Feldherrn Hasdrubal (Sohn des karthagischen Herrschers Gisco) und wurde durch ihre Rolle im Zweiten Punischen Krieg berühmt. Nach der Niederlage und Gefangennahme des Syphax 203 v. Chr. fiel sie Massinissa in die Hände, der sich sofort mit ihr vermählte, um sie der Gewalt der Römer zu entziehen; als aber Scipio, den Einfluss Sophonisbes auf Massinissa fürchtend, ihre Auslieferung forderte, trank sie den ihr von Massinissa gereichten Giftbecher.
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2010
[94f ] ba D20101222
[94i ] bec D20101221
[94o ] 1a
[99e Änderungsdatum] 20150626/12:58:12-382391/1556 obar
[99K ] 20150629/10:18:09-381714/1725
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20101221/10:38:35 ba