[Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
---|---|---|
[00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
u200274180l |
[20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Verliebt, verglaubt, verhofft : Fine von Kahler |
[31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Ärztinnen > Ärzte Geistesleben > Geistige Strömungen; Geistiges Leben; Intellektuelles Leben > Kultur Intellektuelle > Bohème; Intelligenzler; Weibliche Intellektuelle > Der Begriff Intellektueller (lat intellegere ~ verstehen) bezeichnet im Allgemeinen eine Person, die "meist aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit" wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist. Häufig wird die Bezeichnung, sofern auf die Ausbildung bezogen, irrtümlich synonym mit Akademiker gebraucht. Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind Intellektuelle Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindliche Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial. Zu unterscheiden ist der Begriff des Intellektuellen von der soziologischen Kategorie der Intelligenz: Zur Intelligenz zählen all diejenigen, die qua Profession Lebensdeutungen hervorbringen oder die theoretische Voraussetzungen für die rationale praktische Lebensbewältigung schaffen (Theodor Geiger). Ein Intelligenzler kann zum Intellektuellen werden, sofern er öffentlich zu Fragen Stellung bezieht, die auch außerhalb seiner eigenen Fachkompetenz liegen können, und soziale und politische Vorgänge kritisch analysiert und hinterfragt. |
[31h | diverse Spezialschlagwörter] | 00404049 |
[31p | diverse Spezialschlagwörter] | (DE-588)116021365; (DE-588)118543628 |
[37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
[40 | Hauptverfasser] | Picht, Barbara |
[708 | Detaillierte Quellenangaben Seiten] | 215-231 |
[76 | Erscheinungsjahr] | 2010 |
[84 | Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] |
b961007994l Frauen um Stefan George / Oelmann, Ute; Raulff, Ulrich 2010 Frauen im Werk Stefan Georges / Osterkamp, Ernst 2010 "frauen fremder ordnung" : Thesen zur strukturellen Misogynie des George-Kreises / Andres, Jan 2010 Metánoia : Georges Poetik der Entschiedenheit / Braungart, Wolfgang 2010 Ida Coblenz : Zeugnisse zu ihrem George-Erlebnis / Höpker-Herberg, Elisabeth 2010 "Sie war wenigstens amüsant" : Sabine Lepsius und Stefan George, eine Freundschaft "sans phrase"? / Dorgerloh, Annette 2010 "Was ist noch, wenn Er nicht lenkt" : Gertrud Kantorowicz und Stefan George / Philipp, Michael 2010 Das "protestantische erblaster" und die Frauenfrage : Gertrud Simmel im Gespräch mit Stefan George / Oelmann, Ute 2010 Margarete Susman und der George-Kreis : Persönliche Beziehungen, Dichtungstheorie und Weiblichkeitsentwurf / Egyptien, Jürgen 2010 Bildung, Beruf und Wissenschaft : Erika Schwartzkopf, verh. Wolters / Groppe, Carola 2010 "Weibliche Kultur" oder "Aristokratie des Geistes"? : Marie Luise Gothein / Maurer, Michael 2010 Edith Landmann : Oder der poetologische Essentialismus des George-Kults / Dutt, Carsten 2010 Philine und Diotima, Hetäre und Heldin : Rollenzuschreibungen für Elisabeth Salomon / Eschenbach, Gunilla 2010 Meisters "Zuckerne" : Clotilde Schlayer, Stefan George und das verhaltene Gespräch übers Weibliche / Bozza, Maik 2010 |
[902 | ] | aL n12.1 |
[903 | ] | aN |
[904 | ] | 1 |
[905 | ] | DA |
[906 | ] | BT |
[92a | ] | G |
[92b | ] | I |
[92c | ] | 14 |
[93 | Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] | Dem "George-Kreis" gehört auch Josefine Sóbotka (1889 bis 1959) an - eine ungewöhnliche Frau. Geboren in Wien studiert sie in Heidelberg zu einer Zeit Medizin, als Frauen unter den Studierenden noch eine bestaunte und angefeindete Ausnahme sind. Sinnbild ihrer Aufgeklärtheit war auch der "Bubikopf", den sie in den 20er Jahren trägt. 1912 heiratet die schöne, kluge Frau den Industriellensohn Erich von Kahler. Die Ehe ist ein Fiasko. Erst 1940 im amerikanischen Exil geht der Alptraum zu Ende. Die beiden trennen sich. Josefine Sóbotka arbeitet in der Krebsforschung. 1959 stirbt sie an einem Gehirntumor |
[94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 2010 |
[94f | ] | MS D20110519 |
[94i | ] | bec D20110103 |
[94o | ] | DB |
[99e | Änderungsdatum] | 20130419/08:46:04-809161/1798 obec |
[99K | ] | 20130422/08:00:14-809161/1905 |
[99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 20100914/15:14:41 rob |