Einträge zu dem Titel "J. H. G. Justi in Austria : His writings in the context of economic and industrial policies of the Habsburg empire in the 18th century / Chaloupek, Günther (2009)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
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[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] J. H. G. Justi in Austria : His writings in the context of economic and industrial policies of the Habsburg empire in the 18th century
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Finanzpolitik > Wirtschaftspolitik
Gelehrte > Akademiker > Nur bis 18. Jh.; 19. Jh./20. Jh.=Wissenschaftler; Naturwissenschaftler
Gewerbepolitik > Wirtschaftspolitik
Kameralistik > Kameralismus > Merkantilismus > Kameralismus ist im Allgemeinen bekannt als die deutsche Variante des Merkantilismus, der herrschenden Wirtschaftspolitik im Zeitalter des Absolutismus (16.-18. Jahrhundert). Im Vordergrund stand jedoch weniger die Förderung des Handels, als vielmehr die Förderung der Landwirtschaft und das Wachstum der Bevölkerung. Dann erfolgte der Ausbau der Infrastruktur und des Gewerbes durch Gründung neuer Manufakturen, teilweise direkt durch den Staat. Die direkte Intervention des Staates und die untergeordnete Bedeutung eines freien Unternehmertums ist ein wesentliches Merkmal des Kameralismus. Dies lag in der theoretischen Konzeption der Kameralwissenschaft (Staatswirtschaftslehre) begründet. Nach dieser war der wesentliche Zweck eines Staates, durch eine fähige Zentralverwaltung das Wohl aller Bürger zu garantieren. Um dies leisten zu können, bedurfte es gut ausgebildeter Beamter, die Recht oder Kameralwissenschaften studiert hatten und mit ihrer geschulten Vernunft, klaren Methoden und unter Kenntnis der herrschenden Regeln den Staat, die Wirtschaft, das Rechtssystem und den Alltag der Bürger zweckmäßig zu organisieren in der Lage waren. Der vom Kameralismus abgeleitete Begriff Kameralistik ist eine Bezeichnung der öffentlichen Verwaltung und der ihr angeschlossenen Unternehmen. Der Begriff bezieht sich speziell auf die Rechnungsführung aber auch auf Finanz-, Wirtschafts-, Verwaltungslehre, Rechts- und Polizeiwissenschaft.
Merkantilismus > Kameralistik > Merkantilismus ist ein nachträglich verliehener Begriff für ein Sammelsurium verschiedener wirtschaftspolitischer Ideen und Politiken, welche sowohl geldpolitische als auch handels- und zahlungsbilanztheoretische, aber auch finanzwirtschaftliche Ansätze verbinden. Der Merkantilismus war in Europa die vorherrschende wirtschaftliche Lehrmeinung der Frühmoderne (vom 16. bis zum 18. Jahrhundert). Mit dem Bedürfnis der absolutistisch regierten Staaten nach wachsenden, sicheren Einnahmen zur Bezahlung der stehenden Heere, des wachsenden Beamtenapparats und nach repräsentativen Bauten und Mäzenatentum der Fürsten entwickelte sich in den verschiedenen europäischen Staaten eine vom Interventionismus und Dirigismus geprägte wirtschaftspolitische Praxis, der eine geschlossene wirtschaftstheoretische und -politische Konzeption noch fehlte. Gemeinsam ist dieser wirtschaftspolitischen Praxis das Streben nach Überschüssen im Außenhandel zur wirtschaftlichen Entwicklung des eigenen Staats. Die Kapitalmenge, die durch die staatlichen Goldreserven repräsentiert wird, werde am besten durch eine aktive Handelsbilanz mit hohen Exporten und niedrigen Importen erhöht. Regierungen unterstützten demnach diese Ziele, indem sie Exporte aktiv förderten und Importe durch Anwendung von Zöllen hemmten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Merkantilismus durch die klassische Nationalökonomie des schottischen Ökonomen Adam Smith verdrängt. Heute wird der Merkantilismus (als Ganzes) von der Mehrzahl aller Ökonomen abgelehnt, obwohl einige Elemente weiterhin Beachtung finden.
Wissenschaftstransfer > Wissenschaftleraustausch; Wissenschaftsbeziehungen > Technologietransfer; Kulturbeziehungen; Wissenschaft > Übernahme wissensch. (Forschungs-)Ergebnisse, auch der dabei verwendeten Methoden etc., innerhalb der Wissenschaft und vor allem in außerwissenschaftliche Bereiche: Praxis, Wirtschaft, Aus- und Weiterbildung
[31g diverse Spezialschlagwörter] Österreich (JDG | GND)
[31p diverse Spezialschlagwörter] Justi, Johann Heinrich Gottlob von (JDG | GND)
[37 Sprache(n) des Textes] eng
[40 Hauptverfasser] Chaloupek, Günther
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 147-156
[76 Erscheinungsjahr] 2009
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] b961003415b
The beginnings of political economy : Johann Heinrich Gottlob von Justi / kein Autor 2009
From Wolff to Justi / Backhaus, Jürgen G. 2009
Johann Heinrich Gottlob von Justi : The life and times of an economist adventurer / Reinert, Erik S. 2009
Justi and the post-Montesquieu French debate on commercial nobility in 1756 / Adam, Ulrich 2009
The international aspects of Justi's work / Meerhaeghe, Marcel van 2009
Justi and Japan / Kanamori, Shigenari 2009
Justi's concept of moral economics and the good society / Peukert, Helge 2009
Cameralism and labour in von Justi's economic thinking / Frambach, Hans 2009
Justi's concept of taxation / Schmidt, Karl Heinz 2009
Johann Heinrich Gottlob von Justi (1717 - 1771) : Health as part of a state's capital endowment / Backhaus, Ursula 2009
[8e Elektronische Adresse (URL etc.)]
Type: Volltext
doi:10.1007/978-0-387-09779-4%5F9
[902 ] aI n11.2
[903 ] n07.2
[904 ] 11
[905 ] DA
[906 ] BT
[92a ] E
[92c ] 13
[92d ] 09
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2009
[94f ] jak D20090901
[94i ] bec D20090831
[94o ] 1a
[99e Änderungsdatum] 20130619/13:48:16-751761/3606 obec
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20090828/12:18:22 rff