Einträge zu dem Titel ""Im dunkeln Orakel der körperlichen Schöpfung ... verkündigt" : Figuren des Skeptizismus in der Anthropologie des jungen Schiller / Daiber, Jürgen (2006)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] u200233032b
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] "Im dunkeln Orakel der körperlichen Schöpfung ... verkündigt" : Figuren des Skeptizismus in der Anthropologie des jungen Schiller
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Literatur > Fabeln; Dramen; Romane; Volksbücher; Prosa; Epik; Essay; Mären; Märendichtung > Kunst; Schriftsteller; Schriftstellerinnen
Anthropologie > Menschenkunde
Schriftsteller > Librettist; Lyriker > Literatur
Skeptizismus > Pyrrhonismus > Philosophie > Der Skeptizismus (altgriechisch sképthesthai = schauen, spähen) ist eine philosophische Richtung, die den Zweifel zum Prinzip des Denkens erhebt und die darüber hinaus jede Möglichkeit einer Erkenntnis von Wirklichkeit und Wahrheit in Frage stellt. Mit dem Wort Skepsis bezeichnet man jeden kritischen Zweifel, ein Bedenken, auch ein Misstrauen oder Zurückhaltung. Man unterscheidet absoluten und partiellen Skeptizismus. Der Zweifel als Methode, zum Beispiel das "De omnibus dubitandum (lat.: An allem ist zu zweifeln.)" des Descartes, stellt nur die Rechtmäßigkeit von Erkenntnis in Frage, nicht aber die Möglichkeit von Erkenntnis überhaupt, und unterscheidet sich deshalb vom Skeptizismus. Die großen Strömungen der griechischen Philosophie, die Stoa, der Epikureismus, die Skepsis suchen gemeinsam nach einem Zustand des Seelenfriedens (Ataraxia; Apathie); auch der Skeptiker Sextus Empiricus benutzt dafür das Bild von der Ungestörtheit und "Meeresstille der Seele". Deshalb steht der Skeptizismus auch für eine "Lebensrichtung" (Diogenes Laertius), eine ethische Grundhaltung, nicht nur für einen Standpunkt in der Erkenntnistheorie. Diogenes Laertius beschrieb den Zusammenhang so: "Als Endziel nehmen die Skeptiker die Zurückhaltung des Urteils an, der wie ein Schatten die unerschütterliche Gemütsruhe folgt (...)." Der Skeptizismus setzt seine Argumente gegen jeden Dogmatismus und Fundamentalismus, in der Hoffnung auf Meeresstille des Gemüts.
[31p diverse Spezialschlagwörter] Schiller, Friedrich (JDG | GND)
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Daiber, Jürgen
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 51-68
[76 Erscheinungsjahr] 2006
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] b960992030b
Schiller neu denken : Beiträge zur Literatur-, Kultur- und Kunstgeschichte / Riedl, Peter Philipp 2006
Mord und Totschlag, Schuld und Sühne in Schillers Dramen : Was soll da noch eine ästhetische Erziehung? / Koopmann, Helmut 2006
"Cagliostros und Starkes, Flamels, Geisterseher, geheime Chronicken, Reiseberichte ... - das sind Objecte für Journale" : Alternative Kontexte zu Schillers 'Geisterseher' / Regener, Ursula 2006
"Alle andere Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will." : Anmerkungen zu Schillers Philosophie des Geistes / Rott, Hans 2006
Legitimität und Charisma in Zeiten des Krieges : Überlegungen zu Schillers 'Wallenstein'-Trilogie / Riedl, Peter Philipp 2006
Naiv und sentimentalisch : Kunstgeschichtliche Betrachtungen zu Schillers Begriffspaar / Traeger, Jörg 2006
[902 ] aI n11.2
[904 ] 1
[905 ] DA
[906 ] BT
[92a ] E
[92c ] 13
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2006
[94f ] gri D20070418
[94i ] bec
[94o ] 1a
[99e Änderungsdatum] 20080122/12:04:43
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20070319/09:38:08 jak