Einträge zu dem Titel "In der Strafkolonie / Haschke, Jürgen (2005)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] u20020994l
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] In der Strafkolonie
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Opposition DDR > Widerstand (DDR) > Politische Bewegungen; Politische Haltung > SW in der SWD nicht vorhanden. Hier: Widerstand (DDR)
Speziallager > Sonderlager (SBZ); SBZ-Lager; NKWD-Lager > Zwangslager > Speziallager waren Internierungslager, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von der sowjetischen Militäradministration in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) eingerichtet wurden und bis 1950 in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bestanden. Internierungslager wurden aufgrund gemeinsamer alliierter Vereinbarung in allen Besatzungszonen eingerichtet.1 Mit dem Instrument des automatic arrestδ sollten als gefährlich eingestufte Personengruppen, wie zum Beispiel Bürgermeister und vor allem mittlere und kleinere NS-Funktionäre wie NS-Ortsgruppenleiter für eine bestimmte Zeit interniert werden. Die Speziallager in der Sowjetischen Besatzungszone arrestierten jedoch einen wesentlich umfangreicheren Personenkreis als in den westlichen Zonen, blieben länger bestehen und dienten vor allem auch der Unterdrückung nicht-nationalsozialistischer politischer Gegner. Insgesamt gab es zehn Speziallager bei folgenden Orten: Fünfeichen, Sachsenhausen, Weesow, Hohenschönhausen, Ketschendorf, Jamlitz, Bautzen, Mühlberg, Torgau und Buchenwald (bei Weimar). Das Speziallager Nr. 2 in Buchenwald wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald eingerichtet, das die Sowjetische Besatzungsmacht ab August 1945 weiter nutzte. Ähnliches gilt für das KZ Sachsenhausen. Die Lager waren dem Volkskommissariat für innere Angelegenheiten (NKWD, ab 1946 MWD) unterstellt, das dafür eine eigene Abteilung Spezlagerδ hatte. Vom Leiter des NKWD, Lawrenti Beria, wurde am 4. Juli 1945 Iwan A. Serow zum Bevollmächtigten des NKWD für die Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschlandδ ernannt. Dieser war der direkte Vorgesetzte des Leiters der Abteilung Speziallager des NKWD Michail J. Swiridow. Die Abteilung unterstand seit 1948 der Hauptverwaltung der Lager (GULag) des sowjetischen Innenministeriums. Im Speziallager Nr. 3 ~ Berlin-Hohenschönhausen, befand sich in der Genslerstraße die zentrale Verwaltung aller zehn sowjetischen Speziallager.
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Haschke, Jürgen
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 157-178
[76 Erscheinungsjahr] 2005
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] b960986752l
Wege zur Bürgergesellschaft : Gewalt und Zivilisation in Deutschland Mitte des 20. Jahrhunderts / Beckenbach, Niels 2005
Gewalt und Modernität : Aspekte der deutschen Mentalität im 20. Jahrhundert / Beckenbach, Niels 2005
"Es waren die ganz gewöhnlichen Deutschen ..." : Von der Kontinuität des Antisemitismus im Nachkriegsdeutschland / Giordano, Ralph 2005
Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD in Thüringen / Kreutzer, Hermann 2005
Leben und Nicht-Leben-Lassen in der DDR / Klier, Freya 2005
Staatsgewalt und Kirche in der DDR / Neubert, Ehrhart 2005
Straßengewalt und Terrorismus in Berlin : Erfahrungen eines Staatsschutzbeamten / Kittlaus, Manfred 2005
Es war eine mitreißend positive Zeit ... / Röhl, Bettina 2005
Der lange Marsch in die Destruktivität : Die Geburt der RAF aus dem Wahn / Beckenbach, Niels 2005
Deutschland-Chronik (1949 - 1999) : Unter besonderer Würdigung der 1968er-Bewegung / Beckenbach, Niels 2005
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[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2005
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