[Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
---|---|---|
[00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
u19994843l |
[20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Das Subsidiaritätsprinzip in der lutherischen Staats- und Gesellschaftslehre der frühen Neuzeit |
[31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Evangelische Kirche > Kirchengemeinden; Evangelisch-Lutherische Kirche; Lutherische Kirche; Landeskirchen; Evangelisches Kirchenrecht; Evangelische Gemeindehäuser; Evangelische Frauenverbände Politische Theologie > Theologie > Wikipedia:Einige Interpretatoren verbinden mit dem Begriff der Politischen Theologie eine Hinterlassenschaft aus dem philosophiegeschichtlichem Übergang vom Mythos zum Logos im alten Rom, als Varro mit dem Begriff "theologia civilis" die den Kaiserkult legitimierende "Bürgerliche Theologie" von der "theologia mythica" ("mythische Theologie") und "theologia naturalis" ("natürliche Theologie") abgrenzte. In der Übersetzung wurde dieser Begriff dabei meist als "Politische Theologie" wiedergegeben. Dabei handelt es sich aber aufgrund der damaligen Begriffsbedeutung von Theologie aus heutiger Sicht theoretisch weiterhin um politisch verzweckte "Mythologie" bzw. praktisch ausgeübt um "politischen Mythos" (Ernst Cassirer) bzw. "politische Religion" (Eric Voegelin). In dem Maße als im Mittelalter oder in der Neuzeit versucht wurde, diese "theologia civilis" in welcher Form und Absicht auch immer wiederzubeleben, wird heute von der "Politischen Theologie" bestimmter mittelalterlicher und neuzeitlicher Autoren gesprochen, meist in Abgrenzung zum Begriff "Politische Philosophie". Auch dabei handelt es sich aber nicht um Theologie im Sinne eines Reflektierens über Gott, sondern um eine Benutzung theologischer Gehalte zur Legitimierung politischen Verhaltens. > SWD:Q M, B 2006 (online) ; D Allgemein jede Theologie, insofern sie gesellschaftliche Auswirkungen zeigt oder zur Legitimation gesellschaftlicher und politischer (Herrschafts-)Strukturen eingesetzt wird; im engeren Sinn das von J. B. Metz entwickelte theologische Konzept, die eschatologischen Inhalte des christlichen Glaubens als kritisches Korrektiv innerhalb gesamtgesellschaftlicher Entwicklung zu interpretieren und so zur Überwindung ungerechter (gesellschaftlicher) Strukturen beizutragen. ; H Auch benutzt im Sinne der Politischen Theorie, wo der Begriff vor allem mit der Staatslehre Carl Schmitts verbunden ist. ; SYS 3.4a - 8.1 Subsidiaritätsprinzip > Subsidiarität > Rechtslehren > Subsidiarität (von lat. subsidium Hilfe, Reserveδ) ist eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maxime, die die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung anstrebt. Danach sollten Aufgaben, Handlungen und Problemlösungen so weit wie möglich selbstbestimmt und eigenverantwortlich unternommen werden, also wenn möglich vom Einzelnen, vom Privaten, von der kleinsten Gruppe oder der untersten Ebene einer Organisationsform. Nur wenn dies nicht möglich ist oder mit erheblichen Hürden und Problemen verbunden ist, sollen sukzessive größere Gruppen, öffentliche Kollektive oder höhere Ebenen einer Organisationsform die Aufgaben und Handlungen subsidiär unterstützen und übernehmen. Dafür wird ein Zurückdrängen der individuellen Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für den jeweiligen Zweck in Kauf genommen. Zumeist wird der Grundsatz der Subsidiarität im politischen und wirtschaftspolitischen Kontext verwendet, bei dem Aufgaben zunächst selbstbestimmt und eigenverantwortlich vom Individuum ausgeführt werden sollten. Erst subsidiär sollen der private Haushalt und andere private Gemeinschaften bis hin zu den öffentlichen Kollektiven wie Gemeinden, Städten, Landkreisen, Ländern, Staaten und zuletzt Staatengemeinschaften und supranationale Organisationen eingreifen. |
[37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
[40 | Hauptverfasser] | Wall, Heinrich de (JDG | GND) |
[708 | Detaillierte Quellenangaben Seiten] | 59-70 |
[76 | Erscheinungsjahr] | 2002 |
[84 | Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] |
b96093632l Subsidiarität als rechtliches und politisches Ordnungsprinzip in Kirche, Staat und Gesellschaft : Genese, Geltungsgrundlagen und Perspektiven an der Schwelle des dritten Jahrtausends / Blickle, Peter; Hüglin, Thomas O.; Wyduckel, Dieter 2002 Über das Verhältnis von Familienreligion und Hausgemeinde zum kirchlichen Gottesdienst in protestantischen Kontexten der Frühen Neuzeit / Klueting, Harm 2002 Die "Consociatio" bei Johannes Althusius als Verarbeitung kommunaler Erfahrung / Blickle, Peter 2002 Die Subsidiarität in der "Politica" und in der politischen Praxis des Johannes Althusius in Emden / Malandrino, Corrado 2002 Zur Lehre von der Subsidiarität der Gelderischen Landrechte / Moorman van Kappen, Olav 2002 Erst- und Drittausgabe der Politica im Vergleich : Zu den Entstehungsbedingungen politischer Theorie / Odermatt, Katharina 2002 Subsidiarität und gerechte Ordnung in der politischen Lehre des Johannes Althusius / Scattola, Merio 2002 |
[90 | [Standort]Signatur[ = Magazinsignatur]] | H 11.03.03 |
[90a | ] | H 07.04.06 |
[92a | ] | E |
[92c | ] | 13 |
[92d | ] | 08 |
[94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 2002 |
[94f | ] | gri |
[94i | ] | sch |
[94o | ] | DB |
[96 | frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] | BT |
[99e | Änderungsdatum] | 20140923/11:08:11-58503/163 osg |
[99K | ] | 20140924/07:54:10-77388/149 |
[99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 20030506/10:59:15 |
[99w | ] | 20050803 |
[M0m | ] | Ehemals Datei 201 |