Einträge zu dem Titel "Katalog der hutterischen Handschriften und der Drucke aus hutterischem Besitz in Europa / Seebaß, Gottfried; Rauert, Matthias H.; Rothkegel, Martin (2011)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
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kein Titel / kein Autor 2011
kein Titel / kein Autor 2011
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Katalog der hutterischen Handschriften und der Drucke aus hutterischem Besitz in Europa
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Buchkultur > Buchkunst; Bibliophilie
Handschriften > Buchhandschriften
Hutterische Brüder > Hutterer > Täufer > Die Hutterer sind eine täuferische Kirche, die auf Jakob Hutter zurückgeht und deren Anhänger in Gütergemeinschaft leben. Ihre Lehre und Glaubenspraxis waren der Grund, weshalb ihre Mitglieder seit der Gründung im Jahr 1528 häufig emigrieren mussten. Heute leben die rund 50.000 Anhänger nahezu ausschließlich in den USA und Kanada. Sie sprechen noch immer das Hutterische - ein dialektal gefärbtes Deutsch - als Muttersprache. Die Hutterer berufen sich gemeinsam mit den anderen Täufern auf die erste Gläubigentaufe in Zürich um 1525 als den Ausgangspunkt ihrer Geschichte. Mit ihrem Bekenntnis zur urchristlichen Gütergemeinschaft stellten sie innerhalb der taufgesinnten Bewegung einen eigenen Flügel dar. Unter den im ganzen Land verstreut lebenden Täufern taten sich Menno Simons in Norddeutschland und den Niederlanden sowie der aus dem Südtiroler Pustertal stammende Jakob Hutter in Süddeutschland als Führungspersönlichkeiten der Täufer hervor. Beide gründeten geschlossene Gemeinden, in denen sich verfolgte Glaubensanhänger niederlassen konnten. Ihre Anhänger entwickelten sich seitdem unabhängig voneinander und werden bis heute in Mennoniten und Hutterer unterschieden. Die Täufer wurden von der lutherischen, der reformierten, sowie der römisch-katholischen Kirche als Abtrünnige angesehen und deswegen verfolgt. Das durch Kaiser Karl V. 1529 erlassene Wiedertäufermandat verbot die Taufe der Taufgesinnten unter Androhung der Todesstrafe. Zahlreiche Täufer, darunter auch Jakob Hutter, ließen als Märtyrer ihr Leben.
[31f diverse Spezialschlagwörter] Bibliotheksbestände
[31g diverse Spezialschlagwörter] Europa (JDG | GND)
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[39 Verfasserangabe (Personen u. Körperschaften)] Bearb. von Matthias H. Rauert u. Martin Rothkegel ; Hrsg. von Gottfried Seebaß
[41 Herausgeber] Seebaß, Gottfried (JDG | GND)
[43 Bearbeiter] Rauert, Matthias H.
[43a Bearbeiter] Rothkegel, Martin (JDG | GND)
[74 Erscheinungsort(e)] Gütersloh
[75 Verlag(e)] Gütersloher Verl.-Haus
[85 Gesamttitel (Serientitel) ; Zählung oder _Ident ; Zählung] Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte ; ...) (Quellen zur Geschichte der Täufer ; ...
[87 ISBN] 978-3-579-05376-9
[8e Elektronische Adresse (URL etc.)]
http://d-nb.info/1014867002/04
[8ea Elektronische Adresse (URL etc.)]
http://d-nb.info/101532732x/04
[8z ] http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-1-050
[902 ] aH n06.3
[903 ] n13.2
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[905 ] FI
[906 ] MO
[91 Zugangs- oder Inventarnummer] DBL
[92a ] E
[92c ] 08
[92d ] 15
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 2011
[94f ] oeh D20111004
[94i ] oeh D20111004
[94o ] DB
[99e Änderungsdatum] 20150206/14:27:26-308951/714 obar
[99K ] 20150206/17:15:43-775604/1605
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 20111004/11:49:22 oeh