[Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
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[00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
a00445162l Sturm und Drang und das musikalische Theater der 1770er/1780er Jahre / Kramer, Ursula 2004 Sturm und Drang in der Musik : Sturm im Wasserglas oder Drang der Forschung? / Schleuning, Peter 2004 |
[20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Sturm und Drang in Literatur und Musik : XXIX. Internationale Wissenschaftliche Arbeitstagung Michaelstein, 11. bis 13. Mai 2001 |
[31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Literatur > Fabeln; Dramen; Romane; Volksbücher; Prosa; Epik; Essay; Mären; Märendichtung > Kunst; Schriftsteller; Schriftstellerinnen Musik > Gelegenheitsmusik; Musikkultur; Musikleben; Musikpflege > Kunst; Musiker; Musikerinnen Sturm und Drang > Aufklärung > Sturm und Drang, auch Geniezeit oder Genieperiode, bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, die etwa von 1767 bis 1785 hauptsächlich von jungen, etwa 20- bis 30-jährigen Autoren getragen wurde. n der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das philosophische und literarische Leben im deutschen Sprachraum weitestgehend von der Aufklärung bestimmt. Der Verstand ist die bestimmende Größe der Zeit, durch dessen freien Einsatz, wie Kant später formuliert, der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeitδ erreicht werden soll. Literatur sollte den Leser moralisch bilden, ihn erhellen und seine Vernunft wecken. Herder, der zu einem Wegbereiter des Sturm und Drang wurde, kritisierte die Arroganz der Aufklärung gegenüber dem einfachen Volk und forderte dazu auf, auch die "Ächtheit" und Tiefe von Volkslied und -dichtung als Kunst anzuerkennen. Auch Heinrich Wilhelm von Gerstenbergs Ugolino (1768) kann man in die Frühphase des Sturm und Drang einordnen.Die Autoren des Sturm und Drang kamen hauptsächlich aus dem Mittel- und Kleinbürgertum. Sie suchten ihre literarische Tätigkeit finanziell unter anderem durch Hauslehrer- oder Pfarrstellen abzusichern, da sie von der Literatur nicht leben konnten. Ihnen fehlte die breite soziale Resonanz, weshalb ihre Bewegung eher auf Bekannte und Freunde beschränkt blieb, mit denen man sich zu Männerbünden, wie dem Göttinger Hainbund, zusammenschloss. Zentren des Sturm und Drang waren Straßburg, Göttingen und Frankfurt am Main. |
[37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
[39 | Verfasserangabe (Personen u. Körperschaften)] | Im Auftr. d. Stiftung Kloster Michaelstein hrsg. von Bert Siegmund |
[41 | Herausgeber] | Siegmund, Bert |
[74 | Erscheinungsort(e)] | Dößel |
[75 | Verlag(e)] | Kloster Michaelstein ; Stekovics |
[76 | Erscheinungsjahr] | 2004 |
[77 | Umfangsangabe : Illustr. + Begleitmaterial ; Format] | 235 S. : Ill., Tab. |
[85 | Gesamttitel (Serientitel) ; Zählung oder _Ident ; Zählung] | Michaelsteiner Konferenzberichte ; 65 |
[87 | ISBN] | 3-89512-127-4 |
[902 | ] | aI n12.4 |
[904 | ] | 1 |
[905 | ] | DA |
[906 | ] | SB |
[92a | ] | E |
[92c | ] | 14 |
[93 | Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] | and. Beitr. nicht relev.! |
[94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 2005 |
[94f | ] | mr |
[94i | ] | bec |
[94o | ] | DB |
[96 | frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] | SB |
[99e | Änderungsdatum] | 20101213/09:56:48 bec |
[99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 20050502/16:36:49 |
[99w | ] | 20050803 |
[M0m | ] | Ehemals Datei 202 |