Einträge zu dem Titel "Internierung und Strafvollzug in Bautzen unter sowjetischer Verantwortung / Fricke, Karl Wilhelm (1999)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
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[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Internierung und Strafvollzug in Bautzen unter sowjetischer Verantwortung
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Besatzungspolitik > Okkupation; Fremdherrschaft; Besetzung
Speziallager > Sonderlager (SBZ); SBZ-Lager; NKWD-Lager > Zwangslager > Speziallager waren Internierungslager, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von der sowjetischen Militäradministration in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) eingerichtet wurden und bis 1950 in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bestanden. Internierungslager wurden aufgrund gemeinsamer alliierter Vereinbarung in allen Besatzungszonen eingerichtet.1 Mit dem Instrument des automatic arrestδ sollten als gefährlich eingestufte Personengruppen, wie zum Beispiel Bürgermeister und vor allem mittlere und kleinere NS-Funktionäre wie NS-Ortsgruppenleiter für eine bestimmte Zeit interniert werden. Die Speziallager in der Sowjetischen Besatzungszone arrestierten jedoch einen wesentlich umfangreicheren Personenkreis als in den westlichen Zonen, blieben länger bestehen und dienten vor allem auch der Unterdrückung nicht-nationalsozialistischer politischer Gegner. Insgesamt gab es zehn Speziallager bei folgenden Orten: Fünfeichen, Sachsenhausen, Weesow, Hohenschönhausen, Ketschendorf, Jamlitz, Bautzen, Mühlberg, Torgau und Buchenwald (bei Weimar). Das Speziallager Nr. 2 in Buchenwald wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald eingerichtet, das die Sowjetische Besatzungsmacht ab August 1945 weiter nutzte. Ähnliches gilt für das KZ Sachsenhausen. Die Lager waren dem Volkskommissariat für innere Angelegenheiten (NKWD, ab 1946 MWD) unterstellt, das dafür eine eigene Abteilung Spezlagerδ hatte. Vom Leiter des NKWD, Lawrenti Beria, wurde am 4. Juli 1945 Iwan A. Serow zum Bevollmächtigten des NKWD für die Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschlandδ ernannt. Dieser war der direkte Vorgesetzte des Leiters der Abteilung Speziallager des NKWD Michail J. Swiridow. Die Abteilung unterstand seit 1948 der Hauptverwaltung der Lager (GULag) des sowjetischen Innenministeriums. Im Speziallager Nr. 3 ~ Berlin-Hohenschönhausen, befand sich in der Genslerstraße die zentrale Verwaltung aller zehn sowjetischen Speziallager.
[31g diverse Spezialschlagwörter] Bautzen (JDG | GND); Sowjetunion (JDG | GND)
[31k diverse Spezialschlagwörter] 00381759
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Fricke, Karl Wilhelm (JDG | GND)
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 101-117
[76 Erscheinungsjahr] 1999
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] 00297896,0001
Der Strafvollzug in Bautzen während der Weimarer Republik / Schmeitzner, Mike 1999
Der Strafvollzug in Bautzen während der nationalsozialistischen Diktatur (1933 bis 1945) / Russig, Peter 1999
Soziale Struktur und Arbeitsethos des Bautzner Strafvollzugsdienstes zwischen 1904 und 1933 / Buschmann, Mirko 1999
Katholische Gefangenenseelsorge in Bautzen von 1904 bis zur Gegenwart / Seifert, Siegfried 1999
Der Strafvollzug in Bautzen in den letzten anderthalb Jahrzehnten der Kaiserzeit 1904 bis 1918 / Thieme, André 1999
Der Strafvollzug in Bautzen während der realsozialistischen Diktatur (1950 bis 1989) / Fricke, Karl Wilhelm 1999
Das Gefängniswesen in Deutschland speziell im Königreich Sachsen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert / Thieme, André 1999
Humaner Strafvollzug und politischer Mißbrauch : Zur Geschichte der Strafvollzugsanstalten in Bautzen 1904 bis 2000 / kein Autor 1999
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[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 1999
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