Einträge zu dem Titel "Ur-Sprünge : Körper, Gewalt und Schrift im "Schwanritter" Konrads von Würzburg / Strohschneider, Peter (1997)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] 00253807
[15w ] cd00241289
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Ur-Sprünge : Körper, Gewalt und Schrift im "Schwanritter" Konrads von Würzburg
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Höfische Literatur > Höfische Epik > Literatur > Mit Heinrichs von Veldeke Eneit und dem etwa gleichzeitig entstandenen Erec Hartmanns von Aue (um 1180) beginnt die klassische mittelhochdeutsche Literatur, in der die höfische Epik neben der Minnelyrik und der Heldendichtung den Schwerpunkt der deutschen Dichtung um 1200 bildet. Man folgt in der Regel westlichen Vorbildern, inhaltlich eher in Anlehnung an die angelsächsische Kultur (Sagenkreis um König Artus), formal eher an die französische Literatur des 12. Jahrhunderts. Ein herausragendes Beispiel wäre etwa der altfranzösische Perceval des Chrétien de Troyes, der sich inhaltlich seinerseits an den Artussagenkreis anlehnt. Den Höhepunkt der Epoche bilden mit ihren Werken die Dichter Wolfram von Eschenbach v.A. mit seinem Parzival und Titurel und Gottfried von Straßburg (v.A.Tristan). Die Liebeslyrik des hohen Mittelalters, soweit schriftlich überliefert, war der Minnesang; zahllose adlige und nichtadlige Dichter vom Kürenberger (um 1150 oder später) bis zu Oswald von Wolkenstein (1377-1445) drückten in kunstvollen, streng ritualisierten Formen die Verehrung adliger Damen aus. Mit Walther von der Vogelweide und Heinrich von Morungen erreichte diese Bewegung ihren Höhepunkt. Walther von der Vogelweide nahm darüber hinaus in seinen Sangsprüchen zu Ereignissen der Reichsgeschichte wie zu moralischen Problemen Stellung und wurde so zum Vorbild und Anreger zahlreicher Spruchdichter nach ihm, die wie er selbst allerdings auf die Gunst fürstlicher Mäzene angewiesen waren.
[31p diverse Spezialschlagwörter] (DE-588)118565133
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Strohschneider, Peter
[49 ] Strohschneider, Peter: Ur-Sprünge
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 127-153
[76 Erscheinungsjahr] 1997
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] 00253806
Boten und Briefe : Zum Verhältnis körperlicher und nichtkörperlicher Nachrichtenträger / Wenzel, Horst 1997
Der soziale Ort des Briefs im 16. Jahrhundert / Körber, Esther-Beate 1997
Ironie und Subtext in lateinischen Briefen des 11. und 12. Jahrhunderts / Jaeger, C. Stephen 1997
Ich: Körper: Schrift : Potentiale und Grenzen der Kommunikation im "Frauendienst" / Klinger, Judith 1997
Lügende Wörter, verstellte Körper, falsche Schrift : Miß/gelingende Kommunikation / Bachorski, Hans-Jürgen 1997
"Wort", "Wortzeichen", "Schrift" : Formen von Herrschaftssicherung, Sicherheitsleistung und Rechtsbindung im "Friedrich von Schwaben" / Kellner, Beate 1997
Schriftliches "gedencken" und paradoxe Verneinung : Aspekte von Verschriftlichung und Affektkultur in der Novellistik des Spätmittelalters / Röcke, Werner 1997
Gespräche, Boten, Briefe : Körpergedächtnis und Schriftgedächtnis im Mittelalter / Wenzel, Horst; Göhler, Peter 1997
[90 [Standort]Signatur[ = Magazinsignatur]] E 11.04
[92a ] C
[92c ] 14
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] verschiedene Probleme d. ma. Liter., m.E. nicht verschlagw.
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 1997
[96 frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] BT
[99e Änderungsdatum] 20101122/09:47:26 bec
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 19970603/07:37:20
[99w ] 20050803
[99z ] YYY