Einträge zu dem Titel ""Sturm und Drang", die weibliche Perspektive : Dargestellt an Briefen der Katharina Elisabeth Goethe und ihrer Tochter Cornelia / Prokop, Ulrike (1995)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] 00204909
[15w ] cd00206239
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] "Sturm und Drang", die weibliche Perspektive : Dargestellt an Briefen der Katharina Elisabeth Goethe und ihrer Tochter Cornelia
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Frauen > Mädchen
Alltag > Lebensweise; Alltagskultur
Familie > Verwandtschaft; Familienstand; Ehe
Schriftsteller > Librettist; Lyriker > Literatur
Sturm und Drang > Aufklärung > Sturm und Drang, auch Geniezeit oder Genieperiode, bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, die etwa von 1767 bis 1785 hauptsächlich von jungen, etwa 20- bis 30-jährigen Autoren getragen wurde. n der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das philosophische und literarische Leben im deutschen Sprachraum weitestgehend von der Aufklärung bestimmt. Der Verstand ist die bestimmende Größe der Zeit, durch dessen freien Einsatz, wie Kant später formuliert, der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeitδ erreicht werden soll. Literatur sollte den Leser moralisch bilden, ihn erhellen und seine Vernunft wecken. Herder, der zu einem Wegbereiter des Sturm und Drang wurde, kritisierte die Arroganz der Aufklärung gegenüber dem einfachen Volk und forderte dazu auf, auch die "Ächtheit" und Tiefe von Volkslied und -dichtung als Kunst anzuerkennen. Auch Heinrich Wilhelm von Gerstenbergs Ugolino (1768) kann man in die Frühphase des Sturm und Drang einordnen.Die Autoren des Sturm und Drang kamen hauptsächlich aus dem Mittel- und Kleinbürgertum. Sie suchten ihre literarische Tätigkeit finanziell unter anderem durch Hauslehrer- oder Pfarrstellen abzusichern, da sie von der Literatur nicht leben konnten. Ihnen fehlte die breite soziale Resonanz, weshalb ihre Bewegung eher auf Bekannte und Freunde beschränkt blieb, mit denen man sich zu Männerbünden, wie dem Göttinger Hainbund, zusammenschloss. Zentren des Sturm und Drang waren Straßburg, Göttingen und Frankfurt am Main.
[31p diverse Spezialschlagwörter] Goethe, Katharina Elisabeth (JDG | GND); (DE-588)11871791X
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Prokop, Ulrike
[48 ] Prokop, Ulrike: "Sturm und Drang", die weibliche
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 114-150 : Ill.
[76 Erscheinungsjahr] 1995
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] 00200023
FrauenStadtGeschichte : Zum Beispiel Frankfurt am Main / Jansen, Mechthild M. 1995
Stadtluft macht frei? : Frauenleben in der mittelalterlichen Stadt / Tümmler, Angelika 1995
Von Vermögen und Frömmigkeit : Frankfurter Bürgerinnen im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit / Wunder, Heide 1995
Handelsfrau, Marktfrau, Handelsgehilfin : Aspekte weiblicher Handelstätigkeit in Frankfurt am Main zwischen 1700 und 1900 / Klausmann, Christina 1995
Frankfurter Frauen im Vormärz und in der Revolution von 1848 / Wischermann, Ulla 1995
Die ersten weiblichen Stadtverordneten im Frankfurt der Weimarer Republik / Baumann-Spitta, Helga 1995
Jenny Apolant (1874-1925) : Eine Kommunalpolitikerin der ersten Stunde / Wennagel, Annegret 1995
[902 ] aI n09.0
[903 ] n12.4
[904 ] 1
[905 ] DA
[906 ] BT
[92a ] E
[92c ] 11
[92d ] 14
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] anh. d. Briefe u.a. Quellen zu Leben v. Frauen, Bildg., gesell. Stellung, Rolle in Fam. u. Ehe
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 1995:06885
[96 frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] BT
[99e Änderungsdatum] 20150903/09:11:55-961497/602
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 19960126/10:23:40
[99w ] 20050803
[99z ] 95xx06885