Einträge zu dem Titel "Frauen gegen Geistliche : Weiblicher Antiklerikalismus in frühreformator. u. täufer. Bew. / Kobelt-Groch, Marion (1992)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] 00143601
[15w ] cd00152080
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Frauen gegen Geistliche : Weiblicher Antiklerikalismus in frühreformator. u. täufer. Bew.
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Frauen > Mädchen
Antiklerikalismus > Laizismus > bezeichnet innerhalb von Religionsgemeinschaften eine Position antielitärer Motivation, die sich gegen den Klerus richtet. Im Christentum, vor allem in den evangelischen und reformatorischen Kirchen basiert eine solche Position häufig auf Argumentationen, die sich auf das Priestertum aller Gläubigen berufen.
Täufer > Gabrieler; Gabrieliter; Anabaptisten; Wiedertäufer; Schweizer Brüder; Marpeck-Kreis; Bilgramiten > Religiöse Bewegungen > Täufer (polemisch: Wiedertäufer oder Anabaptisten) ist die Bezeichnung einer vielschichtigen christlichen reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts in Zürich ihren Anfang nahm, sich auf unterschiedlichen Wegen zunächst in der Schweiz und dann in Süddeutschland ausbreitete und innerhalb weniger Jahre trotz massiver staatlicher und kirchlicher Verfolgungen zu einem bedeutenden europaweiten Zweig der Reformation entwickelte. Als Gründerväter der Täuferbewegung gelten unter anderem die Schüler Zwinglis Konrad Grebel, Felix Manz und Jörg Blaurock. Ihnen ging die von Zwingli proklamierte Reform der Kirche nicht weit genug. Sie forderten die sofortige Herstellung einer staatsfreien evangelischen Kirche nach dem Vorbild des Neuen Testaments1. Nach täuferischer Sicht war die neutestamentliche Gemeinde jedoch nicht nur eine staatsfreie Kirche, sondern auch Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb verwarfen sie die Säuglingstaufe, für die es nach ihrem Verständnis keinen Beleg in den Schriften des Neuen Testaments gab. Sie tauften nur solche, die die Taufe persönlich begehrten und nahmen nur Menschen in ihre Gemeinden auf, die sich als Gläubige hatten taufen lassen.
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Kobelt-Groch, Marion (JDG | GND)
[48 ] Kobelt-Groch, Marion: Frauen gegen Geistliche
[69 sonstige Körperschaft (z.B. "gefeierte" K. bei Festschr.)] Mennonitische Geschichtsblätter
[70 Quelle (Zeitschriftentitel[ ; Band(Jahrgang)Heft, Seiten])] z00549
[704 Detaillierte Quellenangaben Band] 49
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 21-31
[76 Erscheinungsjahr] 1992
[90 [Standort]Signatur[ = Magazinsignatur]] H 07.02
[92a ] E
[92c ] 08
[93 Inhaltsangabe (Kapitel, Bestandteile)] beide Konfessionen; Teiln. v. Frauen an antikl. Aktionen
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 1992
[96 frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] ZA
[99e Änderungsdatum] 20150914/14:01:01-923190/187 obar
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 19930323/08:25:30
[99w ] 20050803