Einträge zu dem Titel "Zur Geschichte der lauenburgischen Ritterschaft : Insbesondere in dänischer und preußischer Zeit mit besonderer Berücksichtigung der Agrarverfassung / Bülow, Detlev Werner von (1990)":

[Allegro-Code Code Beschreibung] Inhalt
[00 Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] 00102967
[15w ] cd00102967
[15z ] 91X1
[20 Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] Zur Geschichte der lauenburgischen Ritterschaft : Insbesondere in dänischer und preußischer Zeit mit besonderer Berücksichtigung der Agrarverfassung
[31 Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] Agrarverfassung > Agrarrecht > Als Agrarverfassung wird die rechtliche, wirtschaftliche und soziale Ordnung einer bäuerlichen Gesellschaft, vor allem Eigentumsverhältnisse, Siedlungsformen, Bodennutzung, Arbeitsverfassung und Sozialstruktur bezeichnet. Gestaltend auf die Agrarverfassung wirkten das genossenschaftliche und das herrschaftliche Prinzip. Das genossenschaftliche Prinzip, das auf der grundsätzlichen Gleichstellung von Gleichberechtigten beruht, äußerte sich im Mittelalter in der Form der Dorfgemeinde und der Allmend- und Markgenossenschaft. Das herrschaftliche Prinzip ist seit dem Frühmittelalter bis zur Bauernbefreiung des 18./19. Jahrhunderts durch die Grundherrschaft beziehungsweise Gutsherrschaft gekennzeichnet.
Ritterschaft > Ritter; Rittertum > Adel > Der Begriff Ritterschaft bezeichnet einerseits die Gesamtheit des Standes der Ritter, andererseits die Gesamtheit der Ritter eines Lehnsherren. Die Ritter schuldeten ihrem Lehnsherren Leistungen wie z.B. die Ritterpferde, die für Kriegs- oder Botendienste zu stellen waren. Später war Ritterschaft die Bezeichnung eines besondern Geburtsstandes neben dem Bürger- und Bauernstand, wobei der hohe Adel von der Ritterschaft ausgeschieden wurde. Die Ritterschaft wurde dann zur Zeit des frühen Deutschen Reiches wiederum in die - reichsunmittelbare - Reichsritterschaft und die mittelbare oder landsässige Ritterschaft eingeteilt. Die Ritterschaft war - neben den Vertretungen von Klerus, Städten und Bauern - regelmäßig einer der Landstände, die in den Landschaften zusammengefasst waren und sich zu den Landtagen versammelten. Die Ritterschaft setzte sich aus den Besitzern der Rittergüter zusammen. Solche verfassten Ritterschaften bestehen in einigen Gebieten noch heute fort (siehe: Althessische Ritterschaft, Rheinische Ritterschaft), haben aber in der Gegenwart nach dem Gesetz keine politische Bedeutung mehr.
[31g diverse Spezialschlagwörter] 00394680
[37 Sprache(n) des Textes] Deutsch
[40 Hauptverfasser] Bülow, Detlev Werner von
[708 Detaillierte Quellenangaben Seiten] 79-88
[76 Erscheinungsjahr] 1990
[84 Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] 00104458
Bauer und Herrschaft in Lauenburg / Prange, Wolfgang 1990
Die Verkoppelung im Herzogtum Lauenburg / Meyer, Gerhard 1990
Das Herzogtum Lauenburg als Territorium / Kaack, Hans-Georg 1990
Zu Verfassung, Verwaltung und Agrarzustand der lübeckischen Enklaven im Herzogtum Lauenburg / Grassmann, Antjekathrin 1990
Ländliche Siedlungs- und Verfassungsgeschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg / Jürgensen, Kurt 1990
Die Bodenreform in Schleswig-Holstein nach 1945 / Lubowitz, Frank 1990
[90 [Standort]Signatur[ = Magazinsignatur]] K 09.03
[92a ] F
[92c ] 09
[94 Verknüpfung zu externen Ressourcen] 1990
[96 frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] BT
[99e Änderungsdatum] 20070223/14:17:53
[99n Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] 19980416/11:24:31
[99w ] 20050803